Aktuelles

Erneutes Gastspiel für „Special Guests“

Wie schon regelmäßig seit einigen Jahren, unterstützten wir auch an diesem ersten Mai das Frühlingsfest der „Lebensgemeinschaft Christopherushof“ in Witten. Neben Klassikern wie „Scotland the Brave“ und „Amazing Grace“ gaben wir auch weitere schottische Stücke sowie bretonische Walzer (siehe Video) zum Besten. Nachdem der Himmel im letzten Jahr etwas undicht war, hatte die Hofleitung für dieses Fest nun wieder besseres Wetter buchen können, so dass wir bei strahlendem Sonnenschein die Gäste beschallen konnten. Glänzen konnten auch unsere beiden Jüngsten, die mit Lampenfieber vor der Band standen und fürs Publikum ein Solo von „Highland Cathedral“ spielten. Allerdings machte der Wind einigen Bandmitgliedern die Musikliteratur auf den Notenständern etwas strubbelig. Daran sollten wir also noch weiter arbeiten … 😉 Unserem Sound tat das allerdings keinen Abbruch, was die Zuschauer begeistert zur Kenntnis nehmen konnten.  Das Fest war gut besucht, der Kuchen lecker, und so mischten wir uns auch nach dem Auftritt noch eine Weile unter das Volk.

 

Freiluft- Gebläse

keine wirklich neue Erkenntnis: Schlecht gesicherte Notenblätter sind sehr Windanfällig

Immer wieder müssen wir feststellen, dass es vom Klang her einen großen Unterschied macht, ob wir nun im geschlossenen Raum oder an der frischen Luft spielen: Die Bandmitglieder hören sich gegenseitig im Freien weniger gut, widrige Wettereinflüsse stören, und es fällt einem selbst kaum auf, wenn eine Drone mal nicht richtig brummt.  Zudem können wir in einem Klassenraum voller Tische und Stühle kaum das Formieren zum Ein- und Ausmarsch sinnvoll üben. Daher verlegten wir nun im Frühling ein paar Proben in die Natur: Ein Hundeplatz, der in einem Industriegebiet lag und zu dessen Verwalterin wir Kontakt hatten, bot sich da an!

ein kurzer Regenschauer hält uns nicht auf, sondern verzögert nur

Die Brummifahrer, die auf der Straße vor dem Platz eine ruhige Pause zu verbringen gedachten, wurden unsanft durch die nur bedingt melodische Geräuschentwicklung beim Warmspielen gestört, bekamen als Entschädigung aber nach dem Stimmen unserer Brülltüten eine besondere Darbietung zum Feierabend geboten.

Dabei bemerkten wir wieder einige Mängel im geplanten Ablauf des Konzertes: Der Wind erinnerte den einen oder anderen daran, dass er nicht genug Magnete zum Fixieren der Noten am Literaturständer hatte, die niedrige Außentemperatur ließ noch mal eine Feineinstellung der Drones unter „Kampfbedingungen“ zu (bei Temperaturschwankungen setzen die Drones beim Anblasen mal etwas früher, mal etwas später ein, was den Piper natürlich nicht erst bei einem Auftritt überraschen sollte),

Nach dem Schauer ging es unter dem Regenbogen weiter!

und das Abwarten eines Regenschauers übte uns nicht nur in Geduld, sondern gab uns auch die Gelegenheit zu einem Schwätzchen.

Bereits beim Warmspielen schoben unsere Jüngsten eine Sonderübung ein, nachdem sie sich beim Anblick der Hundewippe auf dem Platz fragten, ob ihre Fertigkeiten schon dazu reichen würden, sich beim Spielen mit etwas anderem zu beschäftigen. So besetzten sie spontan die Wippe und versuchten sich im Multitasking, was beim Rest der Band für Belustigung sorgte. So erhält man sich den Spaß am Üben!

 

 

Wenn die Klasse strubbelig ist

Wir üben im Klassenraum einer Grundschule. Naturgemäß befinden sich in dieser Art Räumlichkeit nicht nur jede Menge Wandschmuck und Unterrichtsmaterialien, sondern auch etwa ein Dutzend Tische. Und die müssen teilweise an die Seite gerückt werden, damit wir Platz haben, um unsere Gebläse zu bedienen.

Nach der Probe stellen wir die Tische und Stühle natürlich an ihren Platz zurück – so gut es geht. Die Tische sehen allerdings (zumindest für uns) alle gleich aus, und das sorgte an einigen Folgetagen nach unseren Proben schon mal für Irritationen bei den Kleinen: „Hey, das ist nicht mein Stuhl! Und meine Arbeitsmappe liegt unter deinem Tisch! – Wieso stehen unsere Stifte nun da drüben, die stehen doch sonst immer hier?“ Manchmal war dann die erste Unterrichtsstunde offenbar völlig dahin, ein geregelter Unterricht war erst nach dem mühseligen Erstellen des Grundbelegungsplanes möglich. Skeptische Blicke der Kinder, ob nun auch wirklich jeder auf „seinem“ Stuhl saß und „seinen“ Tisch vor sich hatte, begleiteten dann wohl auch noch die zweite Schulstunde.

„Liebe Musiker“: Unser Bandname ist aber auch sehr kompliziert! 😉

So entschloss sich die Klassenlehrerin dazu, eine entsprechende Bitte an uns zu richten. „Wir hatten ja keine Ahnung!“, war unsere Astrid, die als Kontaktperson herhalten musste, sehr überrascht. „Aber wir werden uns natürlich bemühen, in Zukunft darauf zu achten!“ Außerdem fanden wir, dass wir uns vielleicht einmal bei ihnen vorstellen sollten, damit die Schülerinnen und Schüler überhaupt wussten, was da in ihrer Klasse „nach Feierabend“ so getrieben wird.

Zunächst schrieben wir von der Band also eine Entschuldigung, mit ein paar „Opfergaben“ aus der Produktion eines Herrn Riegel aus Bonn, um die gröbsten Wogen zu glätten. Das kam auch gut an. In einer der folgenden Wochen war dann auch Ingo mit seiner Pipe in der Klasse, um in voller Schotten- Montur das Instrument vorzustellen und anschließend in der großen Pause für alle ein paar Stücke zu spielen. Das Eis war gebrochen: Nun übermittelten beide Seiten über die Schultafel regelmäßig Urlaubs- und Feriengrüße, die eine oder andere Leckerei blieb nach der Probe an der Tafel hängen, und die Kleinen schrieben uns Elfchen und malten Bilder.

Weihnachts- Gutschein für die Band

Eine Beschwerde kam bisher nicht mehr. Und wie wir hörten: Die Kinder sind mittlerweile sogar ein wenig Stolz darauf, dass sie erzählen können: „… und in unserer Klasse wird auch regelmäßig Dudelsack gespielt!“

Jetzt nach den Weihnachtsferien bekamen wir sogar eine Grußkarte mit einem „Gutschein“: Bis zu den Sommerferien brauchen wir nun die Klasse nach den Proben nicht mehr aufräumen!

Ob die Kleinen wissen, wie weit wir die Einrichtung für unsere Proben durcheinander wirbeln?

 

 

Neue Chanter für die Band!

Die neuen Chanter – mit dem „Special“ in der Sole

Jeder in der Band besitzt sein eigenes Instrument. Da wir bisher keine Vorgaben dafür hatten, sind unsere Pipes und Drums auch nicht nur von einem bestimmten Hersteller. Allerdings sind dann auch von den verschiedensten Pipemakern die Chanter, also die Melodieflöten, in Gebrauch. Es war also immer wieder mal ein Thema, Chanter eines einzigen Herstellers zu kaufen, weil es für den Gesamtklang der Band ein Gewinn wäre.

In der Sole sind zwei Ausfräsungen für die Oliven (unten im Bild)

Mit Xavier Boderiou aus der Bretagne, der auch als Lehrer für unseren Workshop fungierte, fanden wir den passenden Instrumentenbauer, der sogar eine Eigenart unserer Band bedienen konnte: Wir haben etwa zur Hälfte bretonisches Liedgut im Repertoire, welches häufig erfordert, ein oder zwei Töne des schottischen Chanters um einen Halbton niedriger zu stimmen (Hörbeispiel: Soleil D’Orient). Bisher mussten wir zu diesem Zweck mit Klebestreifen kämpfen, mit denen die entsprechenden Bohrungen mehr oder weniger durch Probieren auf die erforderliche Stimmung zugeklebt wurden. Das ist nun Vergangenheit: Am unteren Ende des Chanters sind zwei „Nupsies“, sog. Oliven, eingesteckt, kleine Reduzierstücke. Werden diese entnommen und in die entsprechenden Bohrungen gedrückt, stimmt der gewünschte Halbton sofort.

Der Chanter mit den eingesteckten „Nupsies“ 😉

Eine Erleichterung beim Umstimmen, besonders bei Konzerten! Vorbei sind nun die Zeiten, in denen während unseres Auftrittes aufwändig Klebeband um die Kunststoffröhren gefummelt werden musste, und die Reste der Klebestreifen anschließend die Finger verkleisterten. Auch das Probe- Anblasen des dann abgeklebten Tones während der Konzerte war nicht gerade ein Hörgenuss fürs Publikum. Ein echter Gewinn also.

In diesem Sinne: Pipes Up!

 

 

Weihnachten: Zeit füreinander

Für gewöhnlich sind unsere Gruppenabende auf Effizienz getrimmt: Da einige Mitglieder recht weite Anfahrten haben, werden nach einer kurzen Begrüßung sofort die Practise- Chanter herausgeholt und angeblasen, um die knappe Zeit optimal zu nutzen. Am Ende des Jahres gönnen wir uns aber ein wenig Kameradschaft: Bei der letzten Probe vor Weihnachten kommen statt der Noten selbstgebackene Kekse, Säfte, edle Tröpfchen und deftige Häppchen auf den Tisch. Dann wird nach einem kurzen „internen Weihnachtskonzert“ in gemütlicher Runde gequatscht, gelacht und so manche Anekdote erzählt.  In diesem Jahr war unsere Runde besonders groß, hatten wir doch erfreulicherweise einige Neuzugänge!

gemütliches Zusammensein in unserer „Übungs- Klasse“

Für Pipemajorin Marie- Christine hatten wir als kleines Dankeschön für ihre Mühen eine Überraschung vorbereitet: Da ihr auch beim besten Spieler immer noch einige Kleinigkeiten auffallen, die zu verbessern sind (wer sich für perfekt hält, lernt nicht mehr dazu), bekam sie unter dem Motto „Alles Käse!“ einen Korb mit verschiedenen Käsespezialitäten und – damit es besser rutscht – einem Fläschchen Wein überreicht. Außerdem zur Erleichterung bei unseren Bühnenauftritten eine zweiflammige LED- Klemmleuchte. Wollen wir hoffen, dass nicht nur ihr damit ein Licht aufgeht! 😉

Wir freuten uns auch über die Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters, der allen Vereinen eine Karte geschickt hatte. Zudem hörten wir, dass die Schülerinnen und Schüler, in deren Klasse wir üben durften, sogar ein wenig stolz auf unsere Präsenz waren, nachdem wir uns bei ihnen vor einiger Zeit mal vorgestellt hatten.

Erst weit nach der üblichen Zeit endete der Abend, und wieder einmal waren wir uns sicher: Unsere Band passt gut zusammen.

Allen Lesern ein frohes Fest von den Scots ’n Breizh!

 

Man lernt nie aus!

Xavier optimierte die Einstellungen, um den besten Klang aus den Instrumenten zu kizeln

Wie bei allem, was man tut, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand, um neue Erfahrungen zu machen. Fortbildung in geballter Form erlebten wir am Wochenende des 14. und 15. Oktober: Wir hatten den hochwertigen Lehrer Xavier Boderiou aus der Bretagne für ein Wochenende gebucht, der uns aus seinem großen Wissensschatz viele wertvolle Tipps und Anregungen vermitteln konnte. An zwei ganzen Tagen gaben wir uns „die volle Dröhnung“, bei der nicht nur auf die Spieltechnik und Fingerfertigkeit eingegangen wurde, sondern der Bretone sich auch um jedes Instrument einzeln gekümmert hat,

Die Anstrengung steht ihr ins Gesicht geschrieben – aber es hat sich gelohnt! 😉

um zu erklären, was man am Setup und an den Einstellungen optimieren kann.

Auf Xaviers fundiertes Wissen konnten wir voll vertrauen, baut er doch selbst schottische Bagpipes und weiß daher genau, was er tut! (hier kann man sich von seinem Programm überzeugen)

In den gemeinsamen Pausen wurde das Erlernte nachbesprochen und auch der Bandzusammenhalt gepflegt. Ein anstrengendes, aber sehr lehrreiches Wochenende, welches unsere Band in Puncto Qualität gewiss vorwärts gebracht hat!

 

25 Jahre – und kein bisschen leise!

gemeinsame Unterstützung des Zeltgebläses

Die Scots‘n Breizh feierten ihr Silberjubiläum am 7. Oktober mit einer zünftigen Fete im Tennisclub Rot-Weiß-Wattenscheid. Alle waren in Feierlaune und das Clubhaus war gemütlich knubbelvoll. Weil es typisch schottisch-bretonisch regnete, fand das obligatorische Jubiläumskonzert vor unseren Freunden und Gönnern in der Tennishalle statt, für diesen Ort sehr ungewohnte Töne … So wurde die Halle in Tragluftbauweise ordentlich durch unsere schottischen Klänge aufgeblasen, und auch die Nachbarn hatten wahrscheinlich ihren Spaß. Moritz, unser Jüngster, glänzte gleich mit 2 Soli! Da war sogar unser Bandmitglied Stefan „Laird of Glencairn“ begeistert.

Wer arbeitet, muss auch essen: Das Salat- und Nachtischbuffet, das die Mitglieder und Gäste gespendet hatten, konnte sich sehen lassen und wurde entsprechend zügig geräumt. Auch der Grill wurde befeuert, und die Bewirtung durch Vereinsmitglieder des Tennisclubs lief wie am Schnürchen. Wer hier nicht auf seine Kosten kam, war selbst schuld.

 

Jupp’s „Dudeltüte“ war leider kein vollwertiger Pipe- Ersatz

Auch das Unterhaltungsprogramm kam nicht zu kurz: Überraschungsgast des Abends war „Püttmann Jupp“, Gebläseliebhaber. In seiner Begeisterung für den schottischen Dudelsack hatte er sich schon vermeintlich gründlich vorbereitet, bevor er einsehen musste, dass auch er ohne professionelle Hilfe nicht zum Ziel kam: Inspiriert durch Bildungsfernsehn („Die Sendung mit der Maus“) bastelte er sich mit großem Enthusiasmus aus einer Aldi- Tüte und ein paar Flöten so etwas wie ein Instrument, aus dem Jupp mit einiger Mühe diverse Heultöne produzierte. Allerdings hatte dieses erwartungsgemäß nur wenig mit Musik zu tun, und mit der Melodieflöte, dem „Chanter“, kam er nun überhaupt nicht klar: Auch mit größter Konzentration entlockte er dem gelöcherten Knüppel nur Geräusche, die eher an eine erkältete Maus erinnerten. Auch einen hübschen kurzen „Rock“ hatte er dabei. Jedoch musste Jupp einsehen, dass seine lange Unterbuxe nur suboptimal damit zu kombinieren ist. So sprach er bei unserer Astrid vor, um sich von ihr die verbreiteten Mythen über unser Instrument ausräumen zu lassen und die entscheidenden Tipps zu bekommen. Schließlich sah Püttmann Jupp ein, dass er noch mal mit unserem Pipe Major Marie Kontakt aufnehmen muss, wenn er es mit dem Erlernen der schottischen Bagpipe ernst meinte.  Natürlich darf Jupp zur nächsten Probe kommen, auch wenn er keine Noten lernen will.

Stolz auf das Band- Shirt

Die sehen in seinen Augen sowieso nur wie Spuren von Hühnerfüßen aus!

Zu den Urgesteinen der Band zählt auch Heinrich, der eine weitere Überraschung in Petto hatte: Alle Bandmitglieder erhielten ein Kästchen mit ihren persönlichen Vitsitenkarten mit Bandlogo, und unsere Jüngsten Moritz und Nicholas ein Band- T-Shirt.

Ein gelungener Abend in guter Stimmung, das lässt auf viele weitere gemeinsame Jahre hoffen. Weiter so!

 

 

 

Pipes und Drums am See

Am Samstag, dem 10. Juni, machte das Ümminger Stadtteilfest Station am Ümminger See. Dort brachten wir zwischen den Darbietungen von Bauchtanz und asiatischer Kampfkunst etwas schottische Kultur in die Veranstaltung. Neben bekannteren Stücken wie Amazing Grace und Scotland The Brave hatten wir auch zum Beispiel auch einen Strathspey (einem schottischen Tanz) und Slow Air zu bieten. Bei dieser Gelegenheit brachte unser jüngstes Mitglied auch gleich sein Solo- Debüt zu Beginn von „Highland Cathedral“.

Nachdem wir die Gäste mit keltischen Klängen begeistern konnten, haben wir den Nachmittag bei der Pflege unseres Vereinslebens mit einem kühlen Getränk ausklingen lassen.

 

Gastspiel beim MGV Frohsinn

Zur „musikalischen Maibowle“ des Männergesangsvereins gaben wir ein kurzes Gastspiel und boten den Zuhörern vor der historischen Fassade des Schloss Horst schottische Klänge. Die begeisterten Gäste belohnten uns nach dem Auftritt mit anhaltendem Applaus, der uns zeigte, dass wir auch in einem eher stimmlastigen Umfeld durchaus eine Bereicherung waren. Herzlichen Dank an den „MGV Frohsinn“ für diese Einladung!

 

Christopherus- Hof in Witten: Konzert beim Maifest

Beengt unter dem Zeltdach – aber wir haben das Beste daraus machen können!

Auf dem Maifest des Christopherus- Hof in Witten sind wir schon „Stammkunden“, die das Fest alle Jahre wieder mit einem musikalischen Beitrag unterstützen. So stimmten wir auch in diesem Mai im bretonischen Outfit unsere Instrumente, um die Gäste zu unterhalten. Leider spielte – was für diese Veranstaltung schon fast ungewöhnlich ist – das Wetter nicht so mit wie bei unseren vergangenen Besuchen, so dass wir bei leichtem Regen in etwas beengter Formation unter einem Zeltdach spielen mussten. Nichts desto trotz ließen sich viele Zuhörer aus den Gebäuden locken und lauschten den hierzulande eher exotischen Klängen. Anschließend blieben wir noch eine Weile, um uns bei Kaffee, Kuchen, Waffeln oder einer Bratwurst zu stärken.

 

Artenschutz- Hinweis für alle Besitzer von Bagpipes:

Bag- Stage :)

Bag- Stage 🙂

Die meisten Bagpipes sind aus „African Blackwood“, deutscher Name: Grenadill, hergestellt. Dieses gehört zur Familie der Palisander- Hölzer, für die seit dem 02.01.2017 seitens des CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen) der Artenschutz gilt. Das heißt: Will man Instrumente mit Palisander- Anteil verkaufen, braucht man eine Vorerwerbs- Bescheinigung von der jeweils zuständigen Behörde, die man für Deutschland dieser PDF

http://ec.europa.eu/environment/cites/pdf/list_authorities.pdf

ab Seite 11 entnehmen kann. Hierzu ist z.B. ein Kaufbeleg zum Nachweis notwendig.  Auch bei der (nicht gewerblichen) Mitnahme von mehr als 10kg des Holzes (vielleicht, wenn man mit der ganzen Band verreist?) außerhalb der EU wird dieser Nachweis unter Umständen notwendig. Weitere Links habe ich auf der Seite von gitarrebass.de gefunden, wo die Sachlage recht einfach erklärt wird. Auch beim Bundesamt für Naturschutz kann man weitere Informationen finden.

Um also als Palisander- Besitzer sicher zu gehen, dass man zum Beispiel am Flughafen nicht in die Mühlen der Behörden gerät, sollte man über eine solche „behördliche Anmeldung“ nachdenken. Und wer seine Pipe liebt, verkauft sie sowieso nicht. 😉

 

„Tanz & Folk“ an der Ruhruni Bochum

Vor dem Auftritt: Die Instrumente werden gestimmt

Vor dem Auftritt: Die Instrumente werden gestimmt

Seit einigen Jahren sind wir die „Starter“ beim „Bal Folk- Event“  im Bochumer Hardenberghaus, welches jährlich vom „Kulturbüro Boskop“ der Uni Bochum organisiert wird. „Balfolk? Wass’n datt?“ , werden Sie sich jetzt wahrscheinlich fragen. Nun, den Begriff „Bal Folk“ kann man wohl frei mit „Volkstanzabend“ übersetzen. Allerdings werden hier keine deutschen, sondern französische Volkstänze getanzt! Hier passte der bretonische Teil unseres Repertoires natürlich wie „die Faust aufs Auge“, und so heizten wir den Bewegungswütigen auch gut mit Gavotte, Plinn und Cercle Circassien ein. Viele Schrittfolgen sind recht schnell zu erlernen, für die „Neulinge“ unter den Teilnehmern gab es zudem vorher eine Unterweisung, und so waren die Reihen der Tanzenden lang. Im Grunde kommt es sowieso nicht auf das peinlich genaue Ausführen jedes Schrittes an, sondern auf den Spaß, mit anderen Begeisterten die französischen Reigen zu tanzen.

Die Tänzer ließen sich mitreißen

Die Tänzer ließen sich mitreißen

Diese Veranstaltung, die jährlich wiederkehrend stattfindet, ist also auch eine Empfehlung für Menschen, denen die klassischen Standard- Paartänze zu kompliziert sind.

Auch wir blieben nach unserem Auftritt noch lange dort, um selbst ein wenig zur Musik der weiteren Gruppen des Abends zu tanzen oder nebenan im „Hardie’s“ gemütlich auf ein Bier oder ein Chili zusammen zu sitzen.

 

 

Elfchen für die Band!

Nach der Pause in den Weihnachtsferien erwartete uns in der Klasse, in der wir uns immer zum Üben treffen, eine kleine Überraschung: viele „Elfchen“!

img-20170111-wa0001Kennen Sie nicht?

Ein „Elfchen“ ist Lyrik aus 11 Wörtern, die in 5 Zeilen in bestimmter Formation und mit bestimmten Beziehnungen zueinander geschrieben werden. In der 1. Zeile steht ein Begriff, in den folgenden Zeilen Eigenschaften des Begriffes nach verschiedenen Vorgaben. Fertig geschrieben sieht ein „Elfchen“ aus wie eine Tanne. Also, mit viel Fantasie … 😉

Wir konnten uns nun über diese verspäteten Weihnachts- und Neujahrsgrüße der Grundschulklasse an uns freuen, denn jedes Kind hatte für uns ein Elfchen geschrieben und ein Bild dazu ausgemalt! Süße Idee. Danke! 🙂

 

 

Ein Kilt für unseren Jüngsten

Alles dabei: Weste, Gürtel, Sporran (die kleine Tasche), Socks und Flashes (die Fähnchen an den Strumpfhaltern)!

Alles dabei: Weste, Gürtel, Sporran (die kleine Tasche), Socks und Flashes (die Fähnchen an den Strumpfhaltern)!

Zur schottischen Bagpipe gehört auch das richtige Outfit. Die Zuschauer wollen das so, und um ehrlich zu sein: Das Kleidungsstück, welches übrigens historisch gesehen von einem Umhang abstammt und damit also kein Rock ist (!!!), ist Sau- bequem.

Moriz hat nun zu Weihnachten ein stilechtes Outfit für zukünftige Auftritte bekommen – und ist natürlich „stolz wie Oskar“!

Sieht doch schick aus, nicht?

(Foto: Privat)